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Friedhof der Imperien

Verfasst von admin am Dienstag, 17 Februar 2009Kein Kommentar
Friedhof der Imperien

Nach Mongolen, Briten, Sowjets zerschellen NATO und USA an Afghanistan.

Sie sollten uns fragen, hörte man oft von Russen, als Bushs Amerika nach 9/11 nicht nur mit der arabischen El Kaida in Afghanistan Schluss machen wollte, sondern auch gleich mit den Taliban. Mit ihren eigenen Zöglingen also aus der Zeit des Kalten Krieges, der in Afghanistan zehn Jahre lang ein heißer war.

Damals waren die mit Waffen und Büchern über den militanten Dschihad von USA und pakistanischem Geheimdienst hochgerüsteten Wilden vom Hindukusch als billige Krieger gegen den ideologischen Feind Sowjetunion willkommen. Heute sind sie nicht mehr loszuwerden, USA und NATO auf der Verliererstraße. Mehr als 70 Prozent Afghanistans haben die Gotteskrieger zurückerobert. Und auch Pakistan ist längst vom Virus des militanten religiösen Fanatismus infiziert.

Von Demokratie träumen die geschundenen Afghanen nicht mehr und von ihrem machtlosen Präsidenten Karzai, bekannt als „Bürgermeister von Kabul“, wollen sie so wenig wissen wie mittlerweile auch Washington.

Barack Obama hat die Region auf seiner außenpolitischen Agenda aus gutem Grund ganz oben gereiht. Er will (nur) weitere 30.000 Soldaten in das riesige Afghanistan entsenden und das visionäre Gerede durch mehr zivile Hilfe ersetzen. Ob der Wechsel Richtung Rationalität greifen wird, steht in den Sternen. Denn vielleicht ist Afghanistan, wie die Hamburger Zeit vermerkt, gar kein Problem, das der Westen „lösen“ kann.

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