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Islamrat fordert mehr Respekt für Muslime

Verfasst von admin am Montag, 16 Februar 2009Kein Kommentar
Islamrat fordert mehr Respekt für Muslime

Wie soll geforderter Respekt aussehen?

Ich kann es nicht mehr hören. “Islamrat fordert mehr Respekt für Muslime” titelt WELT online heute und berichtet darüber, wie Migrantenverbände die aktuelle Integrationsstudie bewerten, die Türken und Arabern besonders wenig Integrationsbemühungen bescheinigt. Zu Selbstkritik sind diese Verbände anscheinend nicht fähig. Stattdessen wird wieder auf die böse deutsche Gesellschaft geschimpft.

Sollen muslimische Schüler ihre Abschlüsse geschenkt bekommen und Unternehmen gezwungen werden, Leute einzustellen, die weder über fachliche Qualifikationen verfügen noch einen zusammenhängenden deutschen Satz über die Lippen bekommen, geschweige denn zu Papier? Sollen Moscheen mit Steuergeldern gebaut werden wie in Frankreich? Soll das Neutralitätsgebot des Staates hinter den Wunsch einer Lehrerin zurücktreten, sich islamischen Glaubensregeln zu unterwerfen? Sollen Zwangsehen, Pädophilie und Schächtungen legalisiert werden? Soll der Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz für muslimische Frauen aufgehoben werden?  Soll die Meinungsfreiheit weiter eingschränkt werden, weil durch sie die Gefühle hypersensibler, cholerischer Menschen verletzt werden? Soll öffentliches Essen und Trinken während des Ramadan verboten werden?

Wenn “Respekt” bedeuten soll, dass ein Staat einem Teil seiner Bevölkerung erlaubt, die eigenen religiösen Regeln über die verfassungsmäßige Ordnung und die Gesetze zu stellen, dann muss die Antwort ganz klar lauten: “Nein”

Möglicherweise liege ich aber auch falsch mit meiner Einschätzung und die Verbände meinen tatsächlich Respekt, etwa gegenüber anderen Essengewohnheiten, dem Feiern muslimischer Feste und vergleichsweise konservativen Einstellungen zu Dingen des täglichen Lebens. Diesen Respekt bräuchten sie aber dann gar nicht einfordern, denn den haben sie von der Masse der sonstigen Bevölkerung und mir sowieso. 

Vielleicht hat Integration ja wirklich etwas mit Respekt zu tun, allerdings in die andere Richtung. Ist es nicht das Kennzeichen gelunger Integration, wenn die Neuen, die zu Integrierenden, die Werte und Normen einer gewachsenen Gesellschaft zu erkennen und zu respektieren versuchen? Ist das nicht die Grundlage, auf der eine Bereicherung im positiven Sinne durch die Neuen tatsächlich stattfinden kann? Das sollten sich die Migrantenverbände einmal genauer überlegen, wenn sie ihrem offiziellen Anspruch gerecht werden wollen. Wenn sie weiter darauf beharren, dass der Islam allen anderen Religionen und Weltanschauungen moralisch überlegen sei und sich die Staatsverfassung nach religiösen Regeln zu richten habe und nicht umgekehrt, werden sie mit den Köpfen und Herzen nie in Deutschland ankommen und der Kampf der Kulturen wird eines Tages auch auf deutschem Boden blutig ausgetragen werden.

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